Aufgewachsen auf einem kleinen fränkischem Bauernhof meiner Eltern in der Mitte Deutschlands, merkte ich in der Volkschule, dass ich gerne zeichne. Manfred mein Nachbar, bat mich öfters für ihn etwas zu zeichnen, wenn er nicht weiterkam. Mein Vater zeigte mir auch einige kleine Tricks wie ich etwas besser zeichnen kann. Er zeigte es mir auf dem Rand seiner Tageszeitung. Als ich dann nach der 4. Klasse Volkschule ins Gymnasium ging und ich in der Klosterschule nachmittags und abends meine Hausaufgaben unter Aufsicht von Pater Alois machte, stellte er fest das ich eine künstlerische Begabung besitze.

Es war gerade die Zeit 1966, wo all diese Gruppen aufblüten - wie die Beatles, The Who, usw. - und so malte ich immer nach meinen Hausaufgaben - so ähnlich wie der Film von den Beatles „Yellow Submarine“.Diese Hippie-Flower Zeit übertrug sich auch auf meine Bilder.

Auch war ich das erste Mal verliebt und da zeichnetete ich ganz viel. Der Beginn meines Malens und Zeichnens begann am 1.November 1968 oder 1969 oder 1967- ich war mal wieder vom Gymnasium daheim (Herbstferien-Allerheiligen) und da machte ich mir es daheim im Wohnzimmer gemütlich und nahm mir vor, ein ganz neues Bild zu zeichnen.

Und das machte mir auch sehr viel Spaß. Das war der heimliche Beginn meiner Laufbahn als Grafiker und Illustrator und Künstler.

Nach der 5. Schulklasse auf dem Gymnasium merkte ich wie es mit den Fächern Mathematik, Physik, Griechisch, Latein und Chemie langsam den Berg runter ging, redete ich mit Pater Alois über mein Vorhaben Maler zu werden oder Grafiker. Er gab mir den Rat in Würzburg ein Studium für Graphik-Design zu beginnen.

Ich bestand die Aufnahme Prüfung für die Fachhochschule und nun war ich im „Malerhimmel“. Ich fühlte mich richtig wohl an der Fachhochschule für Gestaltung in Würzburg. 1972-1976 war ich in der Fachhochschule in Würzburg. .

Dort wurde ich auf das Illustrieren von Kinderbüchern gelenkt und fertigte auch 2 während dieser Zeit an. Das erste heisst: „Es gibt eine freundlichen Stadt" in Tusche und Buntstift“

Das zweite heisst: „Die Insel mit den 8 Bäumchen". in Aquarell.

Auf der FH führten wir Schriftversuche durch und nach den typografischen Regeln eigene Schriften zu gestalten bereitet mir heute noch grosse Freude, ich liebe schöne Schriften (Druckschriften wie Bordeaux oder die Times aber auch Schreibschriften und alte gotische Schriften).

Als Dioplomarbeit machte ich 1997 die Verbildlichung des Buches der Urschrei von Athur Janov. Eine neue Art von Psychotherapie, die auch von John Lennon (ehem.Beatle) getestet wurde. Inzwischen weiß ich, dass Psychotherapie ein Irtum ist und dass ein Mann oder eine Frau nur wirklichen echten Halt bekommt, wenn sie sehen, wer sie werden können wenn sie zum lebendigen Gott, durch Jesus Christus, kommen. Aber damals malte und schrieb ich dieses 16 m langes Bild mit Text als Diplomarbeit. Heute am 1 Oktober 1999 würde ich zu diesem Bild noch ein anderes dazu anfertigen, welches zeigt, was Gott für den Menschen gemacht hat.

Nach meinem Diplom versuchte ich als Graphik-Desinger Arbeit zu erhalten was dann aber an meinem Äusseren scheitet. So lebt ich als Künstler in Veithöchheim bei Würzburg in Bad Kissingen und in der Rhön, ein Mittelgebirge in der Mitte Deutschlands. 1982 lebte ich für kurze Zeit in London bei meinem Freund Nic Dartwell und erlerne vom ihm auch einige Anregungen für meine freie Malerrei.

1983 kam dann die grosse Wende, ich sah, dass ich vor Gott viele Dinge, auch in Beziehungen zu Menschen, falsch gemacht hatte und somit wirklich Sünden vor Gott und den Menschen getan hatte. Ich erkannte, dass Jesus extra für meine Sünden auf diesem Planeten gekommen war, um sie für mich durch Seinen Tod am Kreuz von Golgatha zu bezahlen und so wurde ich sehr froh über diesen Jesus Christus und schenkte Ihm dafür mein Leben.

Nach dieser Wende begann ich andere Themen in meiner Malerei zu verwenden. So entstand 1988 bei einem Krankenhausaufenthalt in Hammelburg „das wichtigste Bild der Welt“. An diesem Bild kann man sehr gut erkennen, was Gott in Seinem Sohn Jesus Christus für alle Menschen gemacht hat.

Seit 1986 bin ich nun in Hammelburg und macht mich hier richtig selbständig. 1989 heiratete ich Elisabeth und wir bekamen 3 Kinder. Johann, Anna+Jakob. 1996 eröffnete ich Galerie & Atelier in der Kissinger Straße 22 in Hammelburg.

Ein großer Traum von einer eigenen Galerie und einem eigenen Atelier ging in Erfüllung. Und hier in diesem Atelier sitze ich gerade und schreibe diesen Rückblick auf mein Leben. Ich könnte noch mehr schreiben, aber schon warten neben mir grafische Aufträge und auch Illustratorische und künstlerische Arbeiten, die ausgearbeitet werden müssen.

Noch etwas: Neben Malerei+Grafik mache ich gerne Musik mit meiner Gitarre und meiner Blues Mundharmonika. 1 CD habe ich bei einem Life-Mitschnitt in Menningen gemacht. Sie heisst:“Koni-der Eisbrecher.“